Massage
Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut,
Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz.
Die klassische Methode ist die Behandlung der Haut und der Muskulatur an der Stelle, die massiert wird.
Diese Methode ist weitestgehend schulmedizinisch anerkannt und findet sich in den Lehrbüchern und Therapieleitfäden wieder.
Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.
Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie die Wirbelsäulen-Syndrome,
oder auch posttraumatische Veränderungen.
Generell kann man sagen, dass alle akuten Entzündungen ein absolutes "Nein" für Massagen bedeuten.
Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist, und durch die Massage zusätzlich belastet wird.
Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zu Verschlechterung der Krankheit,
Verschleppung der Keime oder Ansteckung des Therapeuten führen.
Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert.